Jahreskreisfeste

Samstag, 7. Juni 2008

Sommersonnenwende

Die Sommersonnenwende findet am 21. Juni statt, wird aber auch am 24.Juni gefeiert.

Die Kelten feierten dieses Fest zwölf Tage lang.
Diese Zeit, war eine Zeit der Fülle und Fruchtbarkeit. Alles wuchs und gedieh. Alles war im Überschwang vorhanden.
Das Mittsommerfest war ein Fest der Freude und der Dankbarkeit. Es brannten Freudenfeuer. An ihnen wurde getanzt und über sie hinweggesprungen. Liebesschwüre wurden geschworen. Um die Kinder vor Krankheiten zu schützen, wurden sie übers Feuer geworfen.
Die Sonnwende galt als Nahtstelle zwischen den Welten, in der sowohl die Götter als auch die Naturgeister den Menschen nahetreten konnten.

Dienstag, 5. Februar 2008

Lichtmess - Imbolc



In der Nacht vom 01.02 auf den 02.02 wird dieses Mondfest gefeiert.
Man nennt es auch das Feste der BRIGID.


Es ist das nordisch-keltische Mitwinterfest und liegt genau in der Mitte zwischen Wintersonnenwende und Frühjahrs-Tagundnachtgleiche.

Die Natur ist noch von winterlicher Starre umfangen, die Tage werden schon merklich länger und der Saft steigt bereits in die Bäume. Jeden Tag geht die Sonne ein wenig früher auf und auch abends ist es länger hell.

Die Lichtjungfrau BRIGID erscheint und löst damit die dunkle, schwarze Göttin ab, die als Percht, Cerridwen oder auch Morrigane den Winter beherrschte. Die Elementarwesen und Fruchtbarkeitsgeister steigen aus der Erde. Der Bär, noch steif und schlaftrunken, steckt an diesem Tag vielleicht zum ersten Mal seine Nase aus der Höhle , um zu sehen, wie weit der Frühling schon voranschreitet.
Die Kelten begrüßten Brigid mit einem Feuerfest und befragten das Orakel. Auch Probe-Ehen für ein Jahr wurden an diesem Tag geschlossen.
Brigid, die Hüterin des Feuers, bewachte in dieser Nacht das heilige Feuer. Das Feuer symbolisiert die eigene Inspiration und Erleuchtung, genauso wie Wärme und Licht.

Es beginnt die Zeit des "Schwanger gehens" mit neuen Ideen, Plänen und Wünschen, die noch in Ruhe reifen müssen. Es ist ein Fest der Reinigung, des Lichtes und der Fruchtbarkeit, da die Kräfte der Sonne das Leben erneuern, welches der Winter eingeschlossen hatte.

Das neue Entfachen des jungen Lichtes und die Lichtweihe ist in ganz Europa noch im Brauchtum verankert. Beim Dunkelwerden werden im Haus für einen Moment alle Lampen oder Kerzen angezündet um dem rückkehrenden Licht die Ehre zu erweisen.
Die katholische Kirche hat daraus in der Kirche die Kerzenweihe gemacht .

Symbole: Kerzen, Feuer, Sterne und die Sonne; Schneeglöckchen oder Krokusse, Efeu- und Getreidekränze, Milch- und Eierspeisen; Farben : weiß, gelb und grün.

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