...
Der Schulalltag bestimmt meinen Zeitplan.
Da ich auch mit Schulkindern arbeite, bin ich von den verschiedensten Stundenplänen umgehen.
Was mir auffällt ist wie voll die Pläne der Kinder sind.
Die Kinder die zu mir am Nachmittag kommen haben oft schon einen 5-6 Arbeitsstundentag hinter sich und die Hausaufgaben und das Training mit mir vor sich.
Ich frage mich, wann wir unseren Kinder Zeit zum Nichts-Tun einräumen.
Der Schulalltag meines Abiturienten sieht an manchen Tagen einen Schulbesuch von 8 - 17.30 Uhr vor. Klar sind da die Freistunden. Doch die werden meistens auch zum Lernen genutzt, damit das Wochenende frei bleibt.
Einige meiner Schützlinge haben von 8.00 - 13.30 Uhr Schule, eilen dann nach Hause zum Mittagessen um dann mit mir eine Stunde zu arbeiten. Und wenn sie nach Hause kommen stehen noch die Hausaufgaben an.
Wenn ich mich an meine Schulzeit erinnere - war das anders.
Wir hatten Schule bis um 13.00 Uhr, dann vielleicht noch eine Stunde Hausaufgaben und dann gings nach draußen zu Freunden. Auf die Straße. In die Felder. Auf die Wiesen der Bauern.
Kaum einer von uns hatte irgendwelche Freizeitaktivitäten wie Musikschule, Sportverein, Nachhilfeschulen usw.
Unsere Eltern waren nicht damit beschäftigt uns mit dem Auto ( wir hatten gar keins) von einem Termin zum anderen zu transportieren.
Wenn mein Vater Frühschicht hatte, fuhr ich ihm am Nachmittag mit dem Fahrrad die 5 km zur Arbeitsstelle entgegen. Es waren so schöne Momente, bei diesen Abholtouren hatte er Zeit für mich. Hörte mir zu. Ich hörte ihm zu.
Die Mutter meines Klassenkameraden, war im Gegenteil zu meiner Mutter, berufstätig und kam immer mittags ums zwei nach Hause. Er hat mich immer darum beneidet, dass meine Mutter zu Hause war, wenn ich heimkam.
Die meisten Mütter in meiner Kindheit waren nicht berufstätig.
Sie mussten sich auch nicht rechtfertigen, warum sie es nicht waren.
Heute bringen Frauen andere Frauen tatsächlich in die Situation ihre Entscheidung (Hausfrau/berufstätig) rechtfertigen zu müssen.
Warum ?
Die meisten Frauen haben doch gar keine Wahl mehr. Spätestens wenn die Kinder in den Kindergarten kommen, gehen sie wieder arbeiten, weil das Geld in den Familie benötigt wird.
Ich weiß gar nicht wie ich jetzt von Stundenplänen und zu wenig freier Zeit für Kinder auf das Thema berufstätige Mütter bzw. Mütter gekommen bin.
Vielleicht, weil alles miteinander verbunden ist.
Da ich auch mit Schulkindern arbeite, bin ich von den verschiedensten Stundenplänen umgehen.
Was mir auffällt ist wie voll die Pläne der Kinder sind.
Die Kinder die zu mir am Nachmittag kommen haben oft schon einen 5-6 Arbeitsstundentag hinter sich und die Hausaufgaben und das Training mit mir vor sich.
Ich frage mich, wann wir unseren Kinder Zeit zum Nichts-Tun einräumen.
Der Schulalltag meines Abiturienten sieht an manchen Tagen einen Schulbesuch von 8 - 17.30 Uhr vor. Klar sind da die Freistunden. Doch die werden meistens auch zum Lernen genutzt, damit das Wochenende frei bleibt.
Einige meiner Schützlinge haben von 8.00 - 13.30 Uhr Schule, eilen dann nach Hause zum Mittagessen um dann mit mir eine Stunde zu arbeiten. Und wenn sie nach Hause kommen stehen noch die Hausaufgaben an.
Wenn ich mich an meine Schulzeit erinnere - war das anders.
Wir hatten Schule bis um 13.00 Uhr, dann vielleicht noch eine Stunde Hausaufgaben und dann gings nach draußen zu Freunden. Auf die Straße. In die Felder. Auf die Wiesen der Bauern.
Kaum einer von uns hatte irgendwelche Freizeitaktivitäten wie Musikschule, Sportverein, Nachhilfeschulen usw.
Unsere Eltern waren nicht damit beschäftigt uns mit dem Auto ( wir hatten gar keins) von einem Termin zum anderen zu transportieren.
Wenn mein Vater Frühschicht hatte, fuhr ich ihm am Nachmittag mit dem Fahrrad die 5 km zur Arbeitsstelle entgegen. Es waren so schöne Momente, bei diesen Abholtouren hatte er Zeit für mich. Hörte mir zu. Ich hörte ihm zu.
Die Mutter meines Klassenkameraden, war im Gegenteil zu meiner Mutter, berufstätig und kam immer mittags ums zwei nach Hause. Er hat mich immer darum beneidet, dass meine Mutter zu Hause war, wenn ich heimkam.
Die meisten Mütter in meiner Kindheit waren nicht berufstätig.
Sie mussten sich auch nicht rechtfertigen, warum sie es nicht waren.
Heute bringen Frauen andere Frauen tatsächlich in die Situation ihre Entscheidung (Hausfrau/berufstätig) rechtfertigen zu müssen.
Warum ?
Die meisten Frauen haben doch gar keine Wahl mehr. Spätestens wenn die Kinder in den Kindergarten kommen, gehen sie wieder arbeiten, weil das Geld in den Familie benötigt wird.
Ich weiß gar nicht wie ich jetzt von Stundenplänen und zu wenig freier Zeit für Kinder auf das Thema berufstätige Mütter bzw. Mütter gekommen bin.
Vielleicht, weil alles miteinander verbunden ist.
Brighid-dieSuchende - 27. Aug, 21:58






